Archive | Februar 2013

Aus dem Vodafone Blog: Andere Länder, anderes Teilen?

Wir haben in unserer Themenwoche den Fokus bisher stark auf den lokalen Markt und unser gesellschaftliches und kulturelles Verständnis vom Teilen gelenkt. Naja nicht ganz, denn bei der Nutzung von Apps und Internet-Angeboten greifen wir ja bereits auf geteilte Infrastrukturen (weltweite Server) zu. Dennoch habe ich mir die Frage gestellt, ob das Verständnis vom Teilen in anderen Ländern gleich oder zumindest ähnlich gelebt wird wie bei uns. Ich konnte mich mit einem Kollegen von Vodafone Niederlande über die Teilkultur in unserem Nachbarland austauschen. Und habe mich in der Welt nach Dingen umgeschaut, die geteilt werden. mehr

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#FreitApp: Auf der Suche nach der ersten App der Geschichte

Einige Millionen Apps tummeln sich inzwischen in den App Stores von Apple, Google, Microsoft und co. Aber waren das eigentlich die ersten Apps? Mich interessiert, welche App die erste der Geschichte war und mache mich auf die “appthropologische” Suche.

Nach meiner ersten Google Recherche finde ich im Forum von mactechnews einen Hinweis darauf, dass es sich um das “Mobile Terminal” vom iPhone Entwicklungsteam handeln könnte und diese bereits ein Jahr vor dem offiziellen Start des App Stores – also 2007 – zur Verfügung gestanden haben soll. Die erste App im Store von Apple, aber auch in den Stores der anderen Herstellern, lässt sich hingegen nur schwer identifizieren. Denn kein App Store startete mit nur einer App, sondern gleich mit hunderten oder sogar tausenden. So standen 2008 zum Start für das iOS bereits über 500 Applikationen zur Verfügung, NOKIA folgte mit seinem OVI Store 2009 mit 20.000 Apps bereits beim Start.

Aber kamen Apps erst mit den App Stores ab 2008? Ich denke nicht. Denn bei der Definition einer App stoße ich in Wikipedia auf “Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme”. Und denke ich zurück in die späten 90er Jahre, fallen mir Palm sowie NOKIA’s S40 und S60 Betriebssysteme ein mit unglaublichem Potential und der gerade erwähnten, zahlreichen Anwendungssoftware für mobile Betriebssysteme. So war der C64 Emulator auf dem NOKIA E61i großartig für Nostalgiker der 80er. Und auch die Navigationssoftware auf Pocket PCs zu Beginn des Jahrtausends fällt per Definition unter Apps. Gehe ich noch weiter zurück, lande ich irgendwann bei Apples Newton MessagePad. Dabei handelte es sich vermutlich um den ersten Personal Digital Assistants (PDA). Applikationen wie “Notes”, “Names”, und “Dates” vereinfachten hierbei das Leben der Nutzer. Es scheint so, als sei ich am Ziel angekommen. Oder?

Ich stelle fest, dass es schwieriger ist, die erste App zu finden als die erste SMS der Zeitgeschichte. Auch interessiert mich, was diese App konnte. War es mehr, als die Darstellung des Textes “Hello World”? Ich möchte aber die gerade von mir ins Leben gerufen “Wissenschaft” der “Appthropologie” gemeinsam mit Ihnen angehen. Wissen Sie, welche die erste App der Menschheit war? Und was sie konnte? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Dieser Artikel erschien zuerst im Vodafone Blog.

Das Novum der PS4: Unsichtbarkeit

Die Sony Playsation 4 wurde mit Spannung erwartet. Der wichtigste Gast aber fehlte gestern in New York: die PS4 selbst. Statt dessen zeigte der Hersteller einen Controller und eine Kamera für die Konsole. Und bewegte Bilder mit dem Hinweis, dass die Grafik der PS4 viel besser werde. Nun ja, der Vorgänger PS3 ist inzwischen sieben Jahre alt, da kann man das wohl auch erwarten, oder? Und ja, es gibt noch weitere Vorteile, wie etwa der vorzeitige Start eines Spiels, noch bevor ein Download beendet ist. Oder das Weiterdaddeln auf der PSP (sofern man eine besitzt), wenn der große Fernseher in Beschlag genommen wird. Aber ist das Problem nicht ein ganz anderes?

Wie verargumentiert man Spiele zum Anschaffungspreis von rund 60 Euro? Selbst grafisch aufwendige Shooter, Renn- und Sportspiele kosten auf den verbreiteten Pads und Smartphones etwas mehr als ein Zehntel. Im Angebot oft unter einem Euro. Aus meiner Sicht liegt genau dort das Problem. Den Massenmarkt, den Konsolenhersteller einst begeistert haben, gibt es aus meiner Sicht nicht mehr. Play2Go auf dem Tablet ist komfortabler und vor allem: billiger.

Wenn zukünftige Playstations, XBOXen und Wiis nicht mit einzigartigen Mehrwerten auftrumpfen, sehe ich schwarz.

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